Ehemaliger Schüler zum Priester geweiht

„Priestersein heißt mit den Mitmenschen zu kommunizieren, auf sie zuzugehen, für sie da zu sein“, so Weihbischof Wilfried Theising in seiner Predigt anlässlich des Primizgottesdienstes von Christoph Schwerhoff in St. Remigius, Borken. Christoph Schwerhoff legte im Jahr 2005 sein Abitur am Gymnasium Mariengarden ab, um dann zunächst eine Verwaltungslehre bei der Stadt Borken zu beginnen. „Aus der Erinnerung heraus war Christoph ein kritischer Geist, der zudem mit Kirche nicht viel anfangen konnte“ beschreibt Georg Teschlade, der ihn als Schüler im Fach Religion unterrichtete, den Neupriester. Vor allem durch Gespräche und den Gedankenaustausch mit Freunden habe sein Gebetsleben sich weiterentwickelt und ihn schließlich bewogen, nach der Verwaltungslehre ein Theologiestudium aufzunehmen und Priesteramtskandidat des Bistum Münster zu werden betont Schwerhoff rückblickend . Und gerade das Gebet sei nicht eine Flucht vor der Welt, sondern Kommunikation mit Gott, um dann wieder gestärkt den Menschen Ansprechpartner zu sein und ihnen zuhören zu können, charakterisiert Bischof Theising weiter den Priesterlichen Dienst in seiner Festpredigt. Beim anschließenden Empfang im Kapitelshaus der Pfarrgemeinde überreichte der ehemalige Jahrgangsstufenleiter Clemens Smirek ihm ein Holzkreuz aus der Werkstatt der Oblaten und sprach ihm Glück- und Segenswünsche aus. Seine erste Kaplanstelle wird in Kevelaer sein, dem größten Wallfahrtsort in Deutschland, den täglich Tausende Menschen besuchen und an dem er erfahren können wird, was es heißt, für die Menschen da zu sein. Die Schulgemeinde des Gymnasium Mariengarden wünscht ihm den Segen Gottes für seinen Lebensweg verbunden mit der Fürsprache der Gottesmutter Maria!

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