Eine Plattform für euch

Eine Plattform für euch“, was genau soll das denn heißen ?

Es soll eben bedeuten, dass wir, als Schülerzeitung, möglichst mit den Schülern und Schülerinnen, also euch, zusammen agieren wollen. Genau deshalb heißt es ja auch „Schülerzeitung“. Deshalb wollen wir natürlich Themen ansprechen, die euch interessieren. Doch dazu ist eben auch eure Kooperation gefragt! Ihr solltet euch dazu äußern was für Themen ihr gerne angesprochen hättet, indem ihr uns Themenvorschläge zukommen lasst, oder auch selber die Initiative ergreift und euch an einen eigenen Artikel wagt.

Aber wir bitten natürlich auch um Verständnis darum, dass wir nicht alle eure Artikel oder auch Vorschläge direkt einbringen können, da wir eben auch gucken müssen, welche Inhalte wir gut verpacken können. Also seid bitte nicht enttäuscht, wenn es eben so kommen sollte, sondern ergreift weiterhin die Initiative. Schließlich wollen wir ja versuchen euren Ansprüchen gerecht zu werden.

Also her mit Artikeln, Kurzgeschichten, Themenvorschlägen oder ähnlichem, wir freuen uns darüber, wenn wir sehen, dass auch ihr euch für die Schülerzeitung interessiert, und das zeigt ihr dadurch am besten!

Wenn ihr irgendwelche Fragen habt seid nicht schüchtern, kommt ganz einfach auf uns zu und fragt nach!

Schulstress

Ich wette, jeder von euch wird schon einmal von „Schulstress“ gehört haben und vor allem für Schüler aus der Oberstufe wird das wohl kein Fremdwort mehr sein. Besonders in den Klausurphasen könnte ich ein Liedchen zu dem Thema singen.
Denn neben der Lernerei kommt noch dazu, dass man drei-bis viermal in der Woche nachmittags in der Schule bleiben muss – was sich enorm auf  die eigene Freizeit auswirkt.
So fällt mir beispielsweise auf, dass ich immer seltener Zeit finde, um zum Stall zu fahren und etwas mit meiner Reitbeteiligung zu machen, weil ich in den etwa drei Stunden doch viel eher lernen oder meine Hausaufgaben machen könnte (oder sollte). Und auch am Wochenende überlege ich es mir immer zweimal, ob ich zum Beispiel bei Freunden übernachten oder eine Messe besuchen will, gerade weil ich so selten dazu komme, meinem Hobby – dem Reiten – nachzugehen.
Was ich damit sagen will ist, dass es nicht gerade einfach ist – ganz besonders in der Oberstufe – sowohl Schule als auch Freizeit und Privatleben unter einen Hut zu kriegen, wodurch eben dieser „Schulstress“ zustande kommt, weil man alles irgendwie gerade so hinbekommen muss.
Und an die, die der Meinung sind, das ganz leicht hinzubekommen: Bitte verratet, wie ihr das macht – damit helft ihr sicherlich mehr Mitschülern, als ihr denkt. 😉

Eine Gesellschaft im Schönheitswahn

 

Jeder Moment wird festgehalten und geteilt – egal ob auf Snapchat, Instagram oder Facebook. Egal ob nach dem Aufstehen, an der Bushaltestelle, im Bus oder beim Treffen mit Freunden; das Handy und seine Kamera ist in der heutigen Zeit immer present. 

Nicht ohne Grund wurde „Selfie“ zum britischen Wort des Jahres ernannt. 

Denn selten war der Druck, sich im Internet von seiner Schokoladenseite zu zeigen, so groß. Wenn man sich auf den Internetplattformen umschaut, sieht man nur ideal geformte Körper, perfektes Aussehen und markellose Leben, die mit dem normalen Alltag wohl wenig zutun haben. Doch dies vergessen wir, denn wir sehen die perfekten Fotos oft nur kurz und denken nicht darüber nach wie lange es wohl gedauert hat um dieses Foto zu schießen. Und vor allem wie lange es gedauert hat um es zu bearbeiten.

Das Ziel, in jeder Lebenssituation gut auszusehen und besonders dünn zu sein, ist zur Wertvorstellung geworden. Das ist wissenschaftlich belegt: „In den vergangenen Jahrzehnten ist das Idealbild der Deutschen von sich selbst immer schlanker geworden“ sagt der Attraktivitätsforscher Johannes Krause von der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf.

Ist mein Leben jetzt zu langweilig oder bin ICH zu langweilig, zu dick, zu klein oder generell zu hässlich? Ganz ehrlich – nein. Verschwenden wir noch nicht unsere Zeit damit, darüber nachzudenken. Denn das Leben der vermeintlichen Instagram-Stars wird nicht so perfekt sein wie es aussieht. Wohl eher im Gegenteil – der Druck, die perfekte Fassade aufrecht zu erhalten kann nicht erfüllend sein.

Aber geht es wirklich nur noch darum, wer die Meisten Likes und Kommentare bekommt? Wer das perfekteste Leben hat oder den neuesten Trends folgt? – Ganz und gar nicht. Denn die schönsten Momente hält man nicht auf Handys fest, sondern im Herzen.

Keine Zeit? Kein Problem!

„Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen!“

Diesen Spruch hat bestimmt jeder schon gehört – und sicherlich hat ihn auch schon jeder geflissentlich ignoriert.

Schließlich haben die Mathehausaufgaben auch noch bis morgen Zeit. Oder bis übermorgen. Und das Referat, das nächste Woche gehalten werden muss, kann auch am Wochenende vorbereitet werden. Vielleicht.

Aber warum schieben wir so viele alltägliche Aufgaben und Pflichten so lange vor uns hin, bis uns kaum noch Zeit dafür bleibt und wir die ganze Arbeit auf den letzten Drücker erledigen müssen?

Eigentlich ist uns allen bewusst, dass wir am meisten von unserem Arbeitsaufwand profitieren, wenn wir rechtzeitig anfangen, uns mit unseren Aufgaben zu befassen und uns vorzubereiten, aber trotzdem scheinen wir uns nicht immer daran zu halten.

Die Grund dafür ist häufig, dass wir für Projekte und Arbeiten, dessen Ergebnisse noch in weiter Ferne zu liegen scheinen (bis zur Mathearbeit ist es schließlich noch eine Woche hin, und bis die korrigiert ist, dauert es sowieso noch ewig), oft nur wenig Motivation aufbringen können und uns stattdessen mit Dingen beschäftigen, deren Ergebnisse wir direkt positiv zu spüren bekommen und die sich sofort für uns auszahlen – statt für die Mathearbeit zu lernen, beschäftigen wir uns lieber mit angenehmeren Aktivitäten, die uns unmittelbar das Gefühl geben, produktiv zu sein.

Dem sind wir aber nicht machtlos ausgeliefert, denn es gibt ein paar gute Tipps und Hilfen, um der ewigen Aufschieberei aus dem Weg zu gehen.

So kann es hilfreich sein, einen Ablaufplan zu entwickeln, der uns hilft, unsere Aufgaben im Blick zu halten und den Überblick dafür zu behalten, wie viel Zeit uns dafür noch bleibt.

Auch kann es sinnvoll sein, einen Tag festzulegen, an dem man damit auch wirklich anfängt.

Allgemein ist aber wichtig, sich nicht zu viel auf einmal vorzunehmen, denn wenn wir dann nicht schaffen, was wir uns vorgenommen haben, sind wir das nächste mal noch demotivierter – und das ewige Aufschieben geht weiter.

Versuchskaninchen G8

Grundsätzlich wurde 2005 einvernehmlich die G8-Schulform eingeführt, doch wie hat sich diese debattenreiche Thematik eigentlich etabliert und weiterentwickelt?

Zunächst einmal unterscheiden sich die Schulformen G8 und G9 dadurch, dass die Mittelstufe eben ein Jahr schneller oder langsamer durchschritten wird. Allgemein stehen die Abkürzungen dann für die „gymnasiale Schulzeit von von insgesamt 8 oder 9 Jahren“.

Doch inwiefern betrifft uns nun dieses sogenannte „Turboabi“? „Versuchskaninchen G8“ weiterlesen

Der HEINZelmann geht

Egal, ob in der Schule etwas aufgebaut, aufgeräumt oder repariert werden muss: Heinz Keiten-Schmitz, der Hausmeister unserer Schule, ist immer zur Stelle.

Was vielleicht noch nicht jeder weiß: Zum Ende des Schuljahres verlässt er das Gymnasium Mariengarden und geht in Rente. Deshalb haben wir uns mit ihm zusammengesetzt und ihm ein paar Fragen gestellt. „Der HEINZelmann geht“ weiterlesen

Demokratie gestalten…! – Politik in der Jugend

Die Politik ist ein sehr interessanter, komplexer, aber auch aufregender Themenbereich. Sie begegnet uns täglich im Alltag, sie leitet schon gar den Alltag. Dazu gehört beispielsweise auch unser Schulsystem oder viele Projekte, die vom Staat gefördert/finanziert werden. Das Thema Politik scheint für die meisten Schüler sehr realitätsfern und wird dabei oft als uninteressant oder nicht so wichtig empfunden, weil man als Jugendlicher meint, man habe keine richtige Chance, sich in der Politik mit einzubinden. Dieser Anschein ist falsch, es gibt sehr wohl viele Wege, die „Demokratie zu gestalten“, in der Politik mitzuwirken, um einen gemeinsamen Weg, aus allen verschiedenen Meinungen zu konstruieren. „Demokratie gestalten…! – Politik in der Jugend“ weiterlesen

Dicke Luft im Klassenzimmer

In Klassenzimmern herrscht häufig „dicke Luft“ – in diesem Fall meine ich das ganz wörtlich.

Eigentlich kein Wunder, schließlich befinden sich in den Unterrichtsräumen über Stunden 25 bis 30 Menschen, die Sauerstoff verbrauchen, schwitzem, sowie Haut- und Haarpartikel verlieren – klingt unappetitlich, ist aber nicht zu verhindern! „Dicke Luft im Klassenzimmer“ weiterlesen

Mariengarden als Internat

Heute wissen es viele vielleicht nicht mehr, aber Mariengarden war nicht immer so, wie wir es heute kennen. Früher war die Schule nämlich ein Internat, das man bis zur 10. Klasse besuchen konnte – es gab also keine Oberstufe, da man damals für das Abitur noch 13 Jahre zur Schule gehen musste. „Mariengarden als Internat“ weiterlesen