Was bisher geschah… Kurt-Ludwig Forg

Die Berufswahl ist ein Meilenstein im Leben eines Jeden und sie begleitet uns auf ewig. Schon kleine Kinder haben oft eine genaue Vorstellung davon, wie ihre zukünftige Arbeit einmal aussehen soll. Häufig jedoch ändern sich unsere Präferenzen im Laufe der Jahre. Gute Beispiele hierfür sind einige unserer Lehrer, die bereits verschiedenste Tätigkeiten ausgeübt haben. Herr Forg berichtet nun in einem Interview von seinen Erfahrung, die ihn nach Burlo geführt haben.


In seiner Schulzeit habe der Musiklehrer nämlich eigentlich Chemiker werden wollen. Diese Überlegung verwarf Forg allerdings, weil er einen Großteil seiner Arbeitszeit nicht in einem Labor verbringen habe wollen. Und das obwohl er erzählt, dass eine seiner Chemieklausuren einmal an das Bildungsministerium weitergeleitet worden sei. Nach dem Abitur „lieborgelte” der 56-jährige dann eine Zeit lang mit einem Jurastudium, welches er jedoch bereits nach einem Semester abbrach.


Danach entschied sich der heutige Musiklehrer dazu, Musik zu studieren, da diese einen Großteil seiner Freizeit eingenommen habe. Weil sein Studium auch Musikpädagogik behandelte, war es Forg später möglich, nachdem er zehn Jahre lang als Chorleiter und Organist tätig gewesen war, unter anderem als Musikschulleiter in Bayern zu arbeiten.


Darauf folgten zahllose andere Tätigkeiten wie der eines redaktionellen Mitarbeiters der Orgelfachzeitschrift „organ” oder der eines Juroren für einen Schlagerwettbewerb des Bundes Westfälischer Karneval e.V. Auch studierte Forg neben der Musik später noch Germanistik, Philosophie und Kulturmanagment. Außerdem arbeitet der Lehrer mit mehreren Universitäten im Ausland, z. B. in Argentinien, zusammen und gibt dort Kurse. Dies verdankt er, so Forg selbst, dem Glück, schon früh sehr gute Kontakte geknüpft zu haben.


Doch wie genau ist Herr Forg denn jetzt nach Burlo gekommen? Durch einen guten Freund, der ihn angeworben hat: Herr Buning.
Nach einem solch vielseitigem Berufsweg ist sich Forg jedoch sicher, in einigen Jahren als Lehrer in Rente zu gehen. Wenn es dann einmal soweit ist, sagt er, würde er gerne einige Monate im Ausland leben.


Mariengarden als Internat

Heute wissen es viele vielleicht nicht mehr, aber Mariengarden war nicht immer so, wie wir es heute kennen. Früher war die Schule nämlich ein Internat, das man bis zur 10. Klasse besuchen konnte – es gab also keine Oberstufe, da man damals für das Abitur noch 13 Jahre zur Schule gehen musste. „Mariengarden als Internat“ weiterlesen