American Football – Der amerikanische Volkssport – Schwappt die Welle nun auch nach Deutschland?

Seitdem die Sendung ranNFL die amerikanische Profiliga frei empfangbar im Deutschen Fernsehen überträgt, zieht es gerade zu Playoff-Zeiten mehr als eine Million Zuschauer vor den Fernseher. Besonders beliebt ist der Super Bowl, das größte Sportevent der Welt (abgesehen vom WM-Finale) gepaart mit einer spektakulären Show, der sogar mehr als zwei Millionen Deutsche motiviert, sich nachts um halb zwei vor den Fernseher zu setzen. „Man muss schon ein bisschen eine Macke haben, wenn man sich das acht Stunden anschaut“, sagt Christoph „Icke“ Dommisch, einer der bekanntesten Football-Experten und Sportmoderatoren bei uns in Deutschland.

Was zeichnet American Football überhaupt aus?

Die Mannschaft teilt sich in die Offense und Defense auf. Das Ziel ist es, das Ei aus Leder in die gegnerische Endzone zu befördern, wobei das Team jeweils 4 Versuche hat, um zehn Yards ( 9,1m) zu erreichen, damit sie das Anrecht auf den Ballbesitz behalten. Andernfalls muss es den Ball abgeben. Das Spielfeld ist 120m lang und 50m breit. Gelingt der Mannschaft ein Touchdown, so werden dem Team 6 Punkte inklusive eines Extrapunkts, der durch ein Field Goal erzielt werden kann, zugeschrieben. Punkte können während des Spiels durch Field Goals erzielt werden (der Ball wird durch die Stangen auf dem Feld geschossen -> 3 Punkte).
Die Spieler selbst sind Ausnahmesportler die teilweise bis zu 150 Kilogramm auf die Waage bringen, dennoch einen Antritt wie ein Sprinter haben und Kraft wie ein Boxer. Das macht es wahrscheinlich auch zum beliebtesten amerikanischen Sport, da es eine Sportart für Alle ist, ob klein oder groß, leicht oder schwer. Zu der oft stark kritisierten extremen physischen Belastung kommt eine Spielintelligenz der Spieler, die in einer Karriere mehr als 1 000 Spielzüge erlernen.
Was den Football von anderen Sportarten abtrennt, ist die Spannung. Im Football gibt es kein langweiliges 0:0, kein Unentschieden oder monotones Ballgeschiebe, denn jeder Spielzug zählt. Mit einem Pass über das halbe Feld kann ein Team im letzten Play das Spiel mal eben drehen. Solch ein Spielzug wird in Fachkreisen „Hail Mary“ gennant.
Noch besser: Es gibt keinen FC Bayern, das heißt, dass die Liga nie über mehrere Jahre nur von einer Mannschaft dominiert wird! Die NFL setzt auf Gerechtigkeit, denn alle Teams haben das gleiche Geld, wodurch alle Teams gleich viel ausgeben können/dürfen. Die schlechtesten Teams der Liga bekommen in der folgenden Saison immer den besten Jugendspieler, ein gängiges System in Amerika, Draft-Traft-System genannt. Dass dieses System fair ist, bestätigen auch die Zahlen: In der NFL waren in den vergangenen elf Jahren zehn verschiedene Teams Meister und öfter als zweimal hintereinander hat es noch keine Mannschaft geschafft. Das Ist fair, das ist gerecht, das macht Bock!

Nicht nur deshalb wird die deutsche Football-Fanbase immer größer. Der Fanclub der New England Patriots in Deutschland schlägt Wellen bis in die USA, so bekannt ist er bereits. Neben zahlreichen Filmen und Serien über Football, gibt es auch viele deutsche Football Mannschaften, die gerade in Europa großen Erfolg verzeichnen.
Also – es gibt neben dem Fussball auch viele Alternativen, die lohnenswert sind, angeschaut zu werden und wo nicht die Macht von Scheichen und beschmierten UEFA-Mitliedern ausgeht..eine dieser Alternativen ist der American-Football.

https://www.prosiebenmaxx.de/tv/ran-football/football-regeln-wie-funktioniert-die-nfl

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